Swiss African Football Cup 2009

Congratulations and thanks to you all

Hello Football Enthusiasts,
The Swiss African forum (SAF) and Sport – The Bridge (STB) send our most sincere appreciation to the following for their various roles that led to the successful hosting of the Swiss african Football Cup last weekend on the Allmend in Bern:
– The Integration Office kanton Berne
– The Young Boys Football Club for their great support including sponsoring some of the prizes
– The  Embassy of Ghana, Nigeria, Cameroun and S. Africa for their moral support
– All the Participating Teams for the spirit of Sportsmanship displayed (Infact, all of you deserved the Fairplay Trophy)
– Swiss Blacks for the presentation and discussion on racism during the interval
– Swiss olympics for the logistics support
– The SAF, STB members and the volunteers who were on hand from 06:00 to 23:00 as helpers
– DER BUND Newspaper for their coverage of the event (Der Bund of Monday July 27, 2009 page 17)
On a final note we thank all the teams for putting up their best and say a big CONGRATULATIONS to UNION AFRICA, LUZERN for winning the trophy. We look forward to next year with greater expectations. The Photos and Videos on this event would soon be out. Check our Websites in the next days (www.saf03.ch and www.sportthebridge.ch) for more on this and others.
Thank you all!
Issa Abdullahi (SAF) & Patrick Scheuchzer (STB)

Gigathlon Ethiopia 2009, Addis Abeba

Bericht von Marion Bugmann, Praktikantin von Sport – The Bridge und Organisatorin des Gigathlon Ethiopia:

 

“Schulbusse fahren auf der Jan Meda, dem grossen Sportplatz in Addis Abeba, ein. Während laute äthiopische Musik über das Feld schallt, steigen immer mehr Kinder in farbigen T-Shirts aus den Bussen und beginnen sofort sich im Rhythmus zu bewegen.

Sport – The Bridge organisierte im Juni 2009 zum vierten Mal den Gigathlon Ethiopia, dessen Ursprung in der Schweiz liegt. Seit mehreren Jahren führt Swiss Olympic den grossen Anlass für Ausdauersportler durch.

Am Gigathlon Ethiopia nehmen allerdings keine Athleten teil, sondern 1000 Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsschichten Äthiopiens. Strassenkinder und Schulkinder bilden zusammen ein Team und treiben gemeinsam Sport. In Äthiopien gibt es weder Inlineskates, noch Seen worin man schwimmen kann. Viele Kinder besitzen nicht einmal Schuhe. So wurden die gewohnten Disziplinen aus der Schweiz an die äthiopischen Verhältnisse angepasst. Anstelle der fünf helvetischen Disziplinen, wurden vier äthiopische Spielformen ausgewählt – Rennen, BiraBiro (Windräder), Ball Dribbling, sowie Macina; ein Plastikschlauchrad, welches mit einem langen Draht über den Boden geführt wird. Jedes Kind absolvierte zwei verschiedene Disziplinen über eine Distanz von je einem Kilometer.

 

Die Musiker und Tänzer des Circus Ethiopia verbreiten eine fröhliche und ausgelassene Stimmung auf Jan Meda. Plötzlich kommt Unruhe auf in der Kindermenge, das Gejohle wird immer lauter. Haile Gebrselassie, der äthiopische Weltklasseläufer, kämpft sich durch die Scharen Richtung Bühne. Sofort taucht er ein in die ausgelassene Heiterkeit des Anlasses und tanzt mit den Kindern mit.

Bevor die jungen Sportler am offiziellen Aufwärmprogramm teilnehmen, ergreift Haile das Mikrophon und richtet seine Worte direkt an die Kinder. Er motiviert die Kinder in die Schule zu gehen und betont die Relevanz einer soliden Schulbildung für ihre Zukunft. Er versucht ihnen klar zu machen, dass jede einzelne Person für sein eigenes Leben verantwortlich ist, auch wenn oft sehr schwierige Verhältnisse herrschen und die Leben von einer harten Vergangenheit geprägt sind. Weiter erklärt Haile wie wichtig es ist, dass man die sich eröffnenden Chancen packt und auch bereit ist dafür zu investieren.

 

Nachdem ein Regierungsbeamter des Sportbüros in Addis Abeba die Kinder begrüsste, bewegen sich die ersten 250 Teilnehmer zur Startlinie, wo Haile Gebrselassie den Startpfiff gibt. Alle Teams formen sich zur einen Hälfte aus Schulkindern und zur anderen Hälfte aus Strassenkindern. Mit den farbigen Windrädern in den Händen wird losgespurtet, wobei nach einem Kilometer alle Kinder ihr Rad gegen einen kleinen Ball eintauschen. Die zweite Hälfte der Distanz wird vom Team dribbelnd zurückgelegt. Dabei handelt es sich nicht um herkömmliche Bälle, sondern um Socken, die mit Abfallplastik gestopft und schliesslich angemalt wurden.

Schon bald kommen die ersten Bälle durch die Ziellinie geflogen und die rennenden Kinder ihnen nach. Kurz darauf ertönt der Startpfiff für die zweite Gruppe. Nun kommen die beiden anderen Disziplinen zum Zug. Gestartet wird mit der Laufdisziplin und in der Wechselzone werden die Macina’s von den jungen Sportlern mitgenommen und über den zweiten Kilometer bis ins Ziel balanciert. Mit den alternierenden Disziplinen starten insgesamt vier Teams mit je 250 Kindern, die alle erfolgreich 2km zurücklegen. Die schwitzenden Finisher dürfen sich mit kühlem Wasser erfrischen und an dem anschliessenden Rahmenprogramm des Circus Ethiopia teilnehmen. Traditionelle äthiopische Musik, Tanz sowie Akrobatik runden den fröhlichen und aussergewöhnlichen Sportanlass ab.

Sport – The Bridge dankt allen Teilnehmer, Schulen, NGO’s und Helfern ganz herzlich und freut sich bereits auf den nächsten Gigathlon Ethiopia im 2010!”

 

 

 

 

 

 

 

Video-Starthilfe für WordPress für STB Blogger

Einführung in WordPress Blog

Endlich ist es so weit, die versprochene Videopräsentation zur Einführung in WordPress Blog ist online. Falls Du für Sport – The Bridge bloggen möchtest, schau Dir das Video an. Falls Du noch kein Autoren-Login hast, sende mir einfach eine Email an: robi.aeschbacher(at)gmail.com.


Einführung in Bloggen mit WordPress Blog

Auf dem Weg an die Beyond Sport Awards…

Ich sitze gerade im Zug von Bern nach Zürich, auf dem Weg nach London an die Beyond Sport Awards (www.beyondsport.org), und lasse mir die in diesem Jahr bereits erlebten und noch bevorstehenden Aktivitäten von Sport – The Bridge durch den Kopf gehen. Da war zum Beispiel das erste Vereinsmeeting in diesem Jahr auf der Lauchernalp, unsere Auftritte am Lyssbachmärit und an der Afropfingsten… oder gerade erst letztes Wochenende waren wir mit unserem eigenen Team-of-five und einem Stand am Gigathlon vertreten. Dazu gehört natürlich auch der Gigathlon Ethiopia, welcher vor ca. einem Monat in Addis Ababa über die Bühne ging. Nicht zu vergessen gilt es auch das letzte Vereinsmeeting, an welchem wir uns in einem Schlauchboot von Thun bis nach Bern treiben liessen sowie die Vielzahl der noch anstehenden Projekte wie beispielsweise der Swiss African Football Cup, das Cooltour Sommerlager oder im Herbst das dritte Ethnopoly in der Stadt Bern. Es lässt sich schon jetzt sagen, dass 2009 wohl eines der aktivsten Jahre der Vereinsgeschichte werden wird.

Das eigentliche Highlight in diesem Jahr steht jedoch unmittelbar bevor: Die Beyond Sport Awards in London vom 7. bis 9. Juli, für welche wir in der Kategorie “Best project for social inclusion” mit unserem Projekt “Ethiopia – Sport builds bridges” in Addis Ababa nominiert wurden. Für mich ist unsere Nomination noch immer nicht 100%-ig fassbar und ich werde sie wohl erst richtig realisieren, wenn es heisst: “And the nominies are…”. Am Donnerstag, 9. Juli um ca. 17.00 Uhr – dem Zeitpunkt der Award-Verleihung in unserer Kategorie – werde ich dann vor lauter Aufregung kaum noch ruhig auf meinem Platz sitzen können. Und dann gilt es “Daumen drücken”.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei denjenigen Vereinsmitgliedern bedanken, welche mich bei den Vorbereitungen für dieses Ereignis tatkräftig unterstützten. So galt es beispielsweise etliches Informationsmaterial, Fotos und Videos zum Projekt zu beschaffen, Fragebogen auszufüllen, mich über das KRAFT-Modell und die aktuelle Situation im Projekt auf den neusten Stand zu bringen oder Teile unserer Homepage auf Englisch zu übersetzten. Der grösste Dank und vor allem viel Anerkennung gilt jedoch unseren äthiopischen Mitarbeitern in Addis Ababa, welche das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzteam Äthiopinen in der Schweiz in den letzten Jahren zu dem gemacht haben, was es heute ist: Eines der “best practice projects” der diesjährigen Beyond Sport Awards.